Fernleitung Oberweser

Rückstandsentsorgung

Warum fallen Rückstände an?

Die im hessisch-thüringischen Kalirevier gewonnenen Rohsalze enthalten einen Wertstoffanteil von ca. 30 Prozent. Um aus dem Rohsalz nutzbare Produkte herzustellen, müssen die Wertstoffe durch geeignete Aufbereitungsverfahren von den nicht verwertbaren Anteilen getrennt werden. Dabei entstehen salzhaltige Rückstände in fester und in flüssiger Form, die entsorgt werden müssen. Eine Kaliproduktion ohne Rückstände gibt es – obwohl gelegentlich das Gegenteil behauptet wird – nirgendwo auf der Welt.

Stand der Technik für die Entsorgung fester und flüssiger Rückstände

Weltweit werden die festen Rückstände überwiegend aufgehaldet oder dort, wo es möglich ist, untertägig versetzt. Die Salzabwässer werden in Oberflächengewässer (Flüsse und Meere) sowie in geeignete geologische Formationen im Untergrund eingeleitet beziehungsweise versenkt. Diese vier Entsorgungswege bilden – in unterschiedlichen Kombinationen, die von den Charakteristiken der einzelnen Standorte abhängig sind – weltweit den sogenannten Stand der Technik.

Aufhaldung, Versatz, Einleitung, Versenkung (vlnr)

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